Institut für biophysikalische Medizin

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Die Methoden der Erfahrungsheilkunde (Naturheilkunde, Ganzheitsmedizin, Komplementärmedizin) sind von therapeutischen Praktikern entwickelt worden. Bis heute existiert keine relevante wissenschaftliche Infrastruktur auf diesem Gebiet.

Wissenschaftliche Institute an Universitäten und anderen öffentlichen Forschungseinrichtungen, und auch medizinische Fakultäten, beschäftigen sich, wenn überhaupt, nur rudimentär mit naturheilkundlichen Methoden. Diese Methoden entsprechen nicht dem konventionellen, reduktionistisch-materialistischen Wissenschaftsparadigma und werden von vornherein von der überwiegenden Mehrzahl der Wissenschaftler abgelehnt.

In unserem Institut haben wir uns zum Ziel gesetzt, erfahrungsheilkundliche Methoden vorurteilsfrei zu beurteilen und wissenschaftlich zu erforschen, und auch die philosophischen, methodischen und inhaltlichen Besonderheiten (aus einer konventionellen Sichtweise betrachtet) dieser Verfahren zu berücksichtigen.

Die Forschungen werden auf einer klinischen, experimentellen und theoretischen Ebene durchgeführt. Die Erfahrungsheilkunde und die moderne Naturwissenschaft können sich in sinnvoller Weise ergänzen und gegenseitig viel voneinander lernen.

Der grundlegende erkenntnistheoretische Leitfaden unserer Auseinandersetzung mit der Erfahrungsheilkunde ist ein erkenntnismethodischer Pluralismus. D.h. die beiden grundlegend verschiedenen Strategien des Wirksamkeits- oder Kausalnachweises, den gestaltsorientierten Kausalnachweis und den statistischen Kausalnachweis, halten wir für gleichberechtigt. Beide haben ihre Schwächen und Stärken. (siehe dazu Galle 2002)

Es gibt keine objektive methodenunabhängige Erkenntnis. Jede erkenntnisgewinnende Methode ist perspektivisch. Das „Erfahrungswissen“ und das „wissenschaftliche Wissen“ spiegeln verschiedene Aspekte der „Realität“ wieder.

Wir unterscheiden bei unseren Betrachtungen der erfahrungsheilkundlichen Methoden  in „Erfahrungswissen“ und „wissenschaftliches Wissen“, um dem interessierten Arzt, Heilpraktiker, Wissenschaftler oder medizinischem Laien die Orientierung zu erleichtern.

Das Erfahrungswissen  beruht auf dem gestaltsorientierten, inhaltlichen Kausalitätsnachweis an vielen Einzelfällen (ideelle Methode, qualitativabbildende Methode), der vor allem von den Praktikern angewendet wird. Das Erfahrungswissen bildet und verdichtet sich aus mündlichen und schriftlichen Überlieferungen von Fallberichten, Anwendungsbeobachtungen und unkontrollierten Studien.

Das wissenschaftliche Wissen beruht auf dem statistischen, formalen Kausalitätsnachweis (quantitativ-abbildende Methode) an vielen Versuchspersonen (repräsentative Stichprobe bei einer Indikation). Das wissenschaftliche Wissen ist das Ergebnis kontrollierter Studien, die im Idealfall randomisiert, doppelblind und mit vielen Versuchspersonen durchgeführt werden. Diese Randbedingungen sollten so streng wie möglich eingehalten werden, da der inhaltliche Aspekt der Kausalität bei diesem Vorgehen  nicht berücksichtigt wird. Diese Vorgehensweise kann daher nur eine gut begründete statistische Korrelation nachweisen, die als Kausalität interpretiert wird. (siehe dazu Galle 2002)

Der Unterschied bei der Durchführung der Kausalitätsnachweise ist allerdings nicht die einzige Besonderheit der Erfahrungsheilkunde in Bezug zur konventionellen Medizin (siehe Rubrik: Die beiden Weltbilder und Rubrik: Erkenntnisgewinnende Vorgehensweisen).

Beide Medizinmodelle beruhen auf grundlegend verschiedenen philosophischen Annahmen (Weltbildern, Paradigmen), die wissenschaftlich nicht beweisbar sind. Dies hat auch der Gesetzgeber und die Rechtsprechung erkannt, die genau deshalb den Streit zwischen ihnen für nicht entscheidbar halten, so wie es dann auch im Sozialgesetzbuch verankert ist.

In einer pluralistischen Gesellschaft müssen beide Medizinmodelle den Menschen grundsätzlich zur Verfügung stehen. Beide medizinischen Weltbilder bilden verschiedene Aspekte des Menschen ab. Sie ergänzen sich deshalb. Beide Medizinmodelle sollte man daher als Werkzeuge der Wissensgewinnung und des therapeutischen Handelns gemäß ihrem Zweckmäßigkeitsbereich benutzen.

Konkret beschäftigen wir uns in unserem Institut schwerpunktmäßig mit nachfolgend genannten erfahrungsheilkundlichen Methoden und Methoden der Biologischen Medizin:

 

bullet Endogene und exogene Bioresonanztherapie: Bei dieser Methode werden schwache körpereigene elektromagnetische Schwingungen und schwache  externe elektromagnetische Schwingungen (z.B. Substanzschwingungen, Schumannwellen) zu therapeutischen und diagnostischen Zwecken angewendet (siehe Rubrik: Bioresonanzmethode)

 

bullet Elektroakupunktur (EAP):  Bei der diagnostischen Seite der EAP wird aufgrund einer Hautleitfähigkeitsmessung der Akupunkturpunkte der „energetische Zustand“ des Meridiansystems gemäß den Modellen der Traditionellen Chinesischen Medizin abgeschätzt. Eine Weiterentwicklung dieser Leitfähigkeitsmessungen ist der Medikamententest, bei dem geprüft wird, ob und wie bestimmte Medikamente die Leitfähigkeit der Akupunkturpunkte und damit den „energetischen Zustand“ des Meridiansystems beeinflussen. Therapeutisch werden die Akupunkturpunkte, je nach „energetischem Zustand“, mit schwachen Reizströmen beeinflusst.
(siehe Rubrik: EAP)

 

bullet Bio-Elektronische Terrain-Analyse (BE-T-A): Bei dieser Methode wird der pH-Wert, der Wasserstoffpotenzialwert rH (Redoxpotenzial) und die spezifische elektrische Leitfähigkeit R von Blut, Speichel und Urin gemessen und als diagnostische Basis für die Anwendung naturheilkundlicher Therapieverfahren und als Therapieverlaufskontrolle verwendet. Mit dieser Methode kann auch eine ganzheitlich orientierte Lebensmittelqualitätsbestimmung durchgeführt werden.
(siehe Rubrik: BE-T-A)

 

bullet Redoxpotentialmessung am Kapillarblut: Diese Methode ist eine Weiterentwicklung der BE-T-A. Bei dieser Messung wird der Oxidations-zustand des Blutes einfach und schnell gemessen, um die oxidative Belastung (Oxidativer Stress) im Inneren des Menschen abzuschätzen.
(siehe Rubrik: Oxidativer Stress)

 

 

 

Literatur

Galle, M: MORA-Bioresonanztherapie ... und es funktioniert doch. Pro-medicina-Verlag, Wiesbaden 2002