Aktuelle
Stellungnahmen
Auf
dieser Seite publizieren wie Stellungnahmen zur öffentlichen Berichterstattung
über Themenbereiche unseres Institutes und der Naturheilkunde.
TOP
Stellungnahme zu:
Edelsteine
gegen Migräne?
Sendung vom 23.06.2003,
Autorin Andrea Mocellin, report München (ARD)
(nicht veröffentlicht)
Es ist
schon zumindest sonderbar, dass sich schulmedizinische Ärzte wie Dr. Erdmann,
die z.T. Arzneimittel mit erheblichen Nebenwirkungen verschreiben, über
nebenwirkungsarme bis –freie erfahrungsheilkundliche Methoden lächerlich machen,
die sich empirisch über Jahrzehnte und Jahrhunderte bewährt haben, von denen sie
nichts verstehen und die sie nie praktisch angewendet haben.
Nach
Schätzungen klinischer Pharmakologen gibt es in der Bundesrepublik Deutschland
jährlich 16000 medikamentenbedingte Todesfälle und 120000 Fälle mit ernsthaften
Nebenwirkungen durch schulmedizinische Arzneimittel. Und das trotz
kontrollierter, wissenschaftlicher Studien. Ist das sinnvolle Heilkunde?
Der Gesetzgeber hat erkannt,
dass Schulmedizin und Erfahrungsheilkunde auf unterschiedlichen Paradigmen
(Menschen- und Weltbildern) mit ihren jeweiligen nicht beweisbaren Grundaxiomen
beruhen. Der Streit zwischen ihnen ist genau deshalb nicht entscheidbar.
In einer pluralistischen
Gesellschaft müssen deshalb beide Medizinmodelle den Menschen zur Verfügung
stehen, so wie es im Sozialgesetz verankert ist. Alles andere ist politischer
Totalitarismus.
Beide Medizinmodelle haben
ihren jeweiligen Zweckmäßigkeitsbereich: die Schulmedizin als Notfallmedizin und
die Erfahrungsheilkunde als Nicht-Notfallmedizin.
Herrn Dr. Erdmann scheint die
erkenntnistheoretische Grundausbildung zu fehlen. Dies verwundert bei solch
„wissenschaftlichen“ Argumenten.
Übrigens: Die biologische
Wirksamkeit vieler erfahrungsheilkundliche Methoden, wie der Homöopathie, der
MORA-Bioresonanz oder auch der Geistheilung (Gebete) ist durch wissenschaftliche
Studien belegbar. Sie passt nur nicht in das herrschende materialistische
Weltbild und wird deshalb von den Benutzern dieses Weltbildes ignoriert.
TOP
Brief an die Herausgeber zu Ernst E:
Bioresonance, a study of pseudo-scientific language.
Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 2004; 11:171-173
(veröffentlicht in Forsch Komplementärmed Klass Naturheilkd 2004; 11:306)
Ernst
kritisiert mit Recht die pseudowissenschaftliche Sprache in Teilen der
Komplementärmedizin. Auch in vielen Beiträgen zur Bioresonanztherapie wird eine
solche Sprache benutzt. Dies hat auch mich zunächst einmal davon abgehalten mich
mit der Bioresonanztherapie zu beschäftigen. Doch dann war die Neugier größer
und ich wende es heute erfolgreich praktisch an.
Das Problem der
pseudowissenschaftlichen Ausdruckweise vieler Autoren liegt nach meiner Ansicht
in der grundsätzlichen erkenntnismethodischen Vorgehensweise der
Komplementärmedizin begründet. Die alternativen Methoden werden durch
systematisierte Input-Output-Vergleiche an der Ganzheit Mensch entwickelt. Es
entsteht ein therapeutisches Handlungswissen über die Ganzheit Mensch und nicht
über die Teile im Inneren des Menschen. Man sollte sich in diesem Zusammenhang
die grundlegende erkenntnismethodische Unschärferelation vergegenwärtigen, die
nicht nur in der Mikrophysik gilt, sondern immer dann, wenn der ganzheitliche
Aspekt von Systemen nicht vernachlässigt werden kann: Je mehr man sich auf
das Ganze fokussiert, desto unschärfer werden die Teile eines Systems erfassbar
und je mehr man sich auf die Teile konzentriert, desto unschärfer wird das Ganze
erfassbar. Außerdem werden in der Komplementärmedizin überwiegend schwache
Reize benutzt, um die Selbstregulation anzuregen.
Über die physikalischen
Wirkmechanismen und die physiologischen Wechselwirkungen, die durch solche
ganzheitlichen Therapieverfahren im Menschen bewirkt werden, sind somit meistens
nur relativ hypothetische oder gar keine Aussagen möglich. Die Verfahren sind
wirksam, aber keiner weiß in den klassischen wissenschaftlichen
Modellvorstellungen warum sie eigentlich wirken, weil die physikalischen
Wechselwirkungen so schwach und die physiologischen Auswirkungen so subtil sind.
Ein reproduzierbares,
phänomenologisches Handlungswissen reicht allerdings vielen nicht aus. Sie
bieten dann „plausible“ Interpretationsmodelle an, die häufig Spekulation und
Fakten in unredlicher Weise vermischen und/oder wissenschaftliche Modelle in
nicht adäquater Weise benutzen (dies ist allerdings auch in der Schulmedizin
weitverbreitet). Häufig wird auch bei hypothetischen Erklärungsmodellen der
hypothetische Charakter des Erklärungsversuchs nicht explizit genug betont.
In meinem Buch
(Bioresonanztherapie ... und es funktioniert doch! Wiesbaden, Pro medicina 2002)
habe ich u.a. die oben dargestellte Problematik diskutiert.
Abgesehen von der
Sprachverwirrung auf einer physiologischen und physikalischen
Interpretationsebene der Phänomene scheint die Bioresonanzmethode allerdings zu
funktionieren.
In den letzten 10 Jahren sind
eine Reihe von kontrollierten Studien mit Menschen, Tieren und Pflanzen (siehe
mein Buch und bei mir erhältliche Literaturlisten) publiziert worden, die nach
meiner Ansicht keinen berechtigten Zweifel an der biologischen und klinischen
Wirksamkeit dieser Methode zulassen. Sie bestätigen die Erfahrungsberichte der
Naturheilärzte und der Heilpraktiker.
Schwache kohärente elektromagnetische Wechselwirkungen scheinen die
physikalische Schiene des Informationstransfers zu sein. Über die genauen
physikalischen und physiologischen Mechanismen existieren allerdings nur
Hypothesen. Eine heilkundliche Methode allerdings ausschließlich an den heutigen
reduktionistisch-materialistischen Erklärungsmodellen der konventionellen
Wissenschaft messen zu wollen, ist absurd.
TOP
Leserbrief zu:
Alternative
Medizin
( STERN, Heft Nr. 3-10, 2004,
Serie) (nicht veröffentlicht)
Im Streit zwischen
Alternativer Medizin (Naturheilkunde) und Schulmedizin spiegelt sich –
gesellschaftlich institutionalisiert – die grundlegende erkenntnismethodische
Unschärferelation wider: Je mehr man sich auf das Ganze fokussiert, desto
unschärfer werden die Teile eines Systems erfassbar und je mehr man sich auf die
Teile konzentriert, desto unschärfer wird das Ganze erfassbar.
Beide Perspektiven lebende
Systeme (Menschen) zu betrachten und zu untersuchen, haben ihre Vor- und
Nachteile.
Die Zerstörung des Ganzen und
die Untersuchung seiner materiellen Teile (reduktionistisch-materialistische
Vorgehensweise) gibt uns Einblicke in das Verhalten der Teile, die allerdings
den Aspekt des Ganzen vernachlässigen. Das medizinische Handlungswissen, das
durch solch eine erkenntnisgewinnende Methode gewonnen wird, erlaubt uns ein
schnelles Handeln in Notfallsituationen. Negative Nebenwirkungen auf intakte
Teilsysteme sind in solchen Fällen tolerabel. Diese Nebenwirkungen sind ja
Ausdruck der Nichtberücksichtigung wichtiger ganzheitlicher Zusammenhänge beim
therapeutischen Handeln.
Wenn man den Menschen als
Ganzes in den Mittelpunkt des therapeutischen Handeln stellt, dann wird man über
die inneren Wechselwirkungen der Therapien nur ein relativ hypothetisches Wissen
erlangen können. Man hat geholfen und weiß häufig in einem
reduktionistisch-materialistischen Sinne nicht warum. Diese ganzheitliche
Strategie ist bei allen Nicht-Notfallerkrankungen die empirisch bewährte
Handlungsweise der Alternativen Medizin, denn die Förderung der
Selbstheilungspotenziale des Ganzen bewirkt grundsätzlich keine schädlichen
Nebenwirkungen.
Der
grundlegende theoretische Überbau (das Weltbild) der Alternativen Medizin und
der Schulmedizin sind diametral verschieden. Die grundlegenden philosophischen
Annahmen beider Weltbilder sind nicht „wissenschaftlich beweisbar“.
Der kranke Mensch kann in
unserer Gesellschaft zwischen dem Handlungswissen zweier komplementärer
Medizinmodelle wählen. Beide haben ihren Zweckmäßigkeitsbereich. Der Mensch
sollte diese Modelle ganz undogmatisch als Werkzeuge für seine jeweiligen
Probleme benutzen.
Nutze ich die Schulmedizin,
dann blockiere ich im wesentlichen physiologische und biochemische
Teilfunktionen (z.B. mit Antiallergika), um äußerlich wieder schnell
funktionieren zu können.
Oder gehe ich meinen
Entwicklungsweg und fördere meine Selbstheilungspotenziale (auch wenn ich die
inneren physiologischen Wechselwirkungen dieser Handlungsweise zum großen Teil
nicht „wissenschaftlich“ verstehe).
Diese Art der Hilfe zur
Selbsthilfe bieten die Heilpraktiker seit jeher in Deutschland an,
kompromisslos, ohne sich reduktionistisch-materialistischen Beschränkungen
aufzuerlegen. Jenseits der wissenschaftlichen Moden einer Zeit nutzen sie
empirisch bewährte Heilverfahren unter besonderer Berücksichtigung der
individuellen Entwicklungssituation eines Menschen.
Die Erfolge solcher
alternativen, ganzheitlichen Strategien lassen sich auch vielfach nach den
Regeln der heutigen Wissenschaft reproduzierbar belegen (z.B. Homöopathie,
Akupunktur, MORA-Bioresonanztherapie), wenn auch nicht oder nur teilweise
reduktionistisch-materialistisch erklären. Und genau hier „liegt der Hase im
Pfeffer“.
Allerdings Wissenschaft mit
Reduktionismus und Materialismus gleichzusetzen, wie es heute mehrheitlich
üblich ist, ist absurd. Eine solche Erkenntnismethodik als fast einzigen Maßstab
einer offiziellen Heilkunde zu nehmen, ist noch absurder und fatal für unsere
Gesellschaft.
Der Mensch ist eine Ganzheit
mit körperlichen, seelischen und geistigen Aspekten. Er ist keine bloße Summe
seiner physiologischen oder biochemischen Teilfunktionen oder seiner
Organfunktionen. Gerade das Zusammenspiel (die Beziehungen) der „Teilfunktionen“
als Ganzes macht sein Menschsein aus.
Eine Krankheit ist
eine Eigenschaft des ganzen Menschen und nicht einer isoliert betrachteten Zelle
oder eines isoliert betrachteten Organs. Sie hat Ursachen und Bedeutung im Leben
eines Menschen. Der Mensch ist keine technische Maschine, deren
Nichtfunktionieren sich nur auf Funktionsstörungen einzelner Teilfunktionen
reduziert.
TOP
Stellungnahme zu:
Bioresonanztherapie.
In: K. Federspiel und Vera Herbst: Die andere Medizin. S.111-116, Stiftung
Warentest, Berlin 2005
In 2002 habe ich zu der Bewertung der Bioresonanztherapie
durch „Die andere Medizin“ in der Ausgabe von 1996 ausführlich Stellung
genommen (M. Galle: MORA-Bioresonanz-therapie ... und es funktioniert doch.
S.205-212, Pro-medicina-Verlag, Wiesbaden 2002).
Da die Bewertung der Bioresonanztherapie mit sämtlichen
unwahren, halbwahren und irreführenden Aussagen inhaltlich gleichgeblieben ist,
soll meine Kritik an dieser Stelle nicht wiederholt werden.
Den beiden Journalistinnen gelingt es nicht die
erfahrungsheilkundlichen Therapie- und Diagnosemodelle sachgerecht und
undogmatisch zu beurteilen. Ihnen fehlt jegliches relevante praktische und
theoretische Wissen für ein solches Vorhaben. Sie sind mit dieser Aufgabe völlig
überfordert.
Zu dem Abschnitt „Belege für die Wirksamkeit“ (S.115) sind
aus heutiger Sicht noch einige Richtigstellungen und Anmerkungen notwendig.
Bisher existieren 13 kontrollierte Studien über die
Bioresonanztherapie. Davon belegen 10 Studien die therapeutische Wirksamkeit und
drei Studien halten sie für unwirksam, wobei auch diese Studien sehr
differenziert zu betrachten sind und viele positive Aspekte enthalten.
Typisch für ihre selektive Wahrnehmung der Realität ist,
dass Federspiel und Herbst nur die drei negativen und eine positive Studie in
diesem Abschnitt erwähnen. Bezeichnend für ihre ideologische Beurteilung ist
dann weiterhin, dass sie die Ergebnisse der drei negativen Studien kritiklos
übernehmen und für die positive Studie eine unabhängige wissenschaftliche
Bestätigung der Ergebnisse fordern, bevor sie ernst genommen werden könne.
Aufgrund einer
Klage darf das Buch der Stiftung Warentest „Die andere Medizin“ (2005) seit
November 2005 nicht mehr in den Handel gebracht werden. Nur die im Handel noch
befindlichen Exemplare dürfen abverkauft werden (Stand: 01.04.2009)
TOP
Brief an die
Redaktion der Zeitschrift
HUANG TI
zu:
T. A. M. Hekker, D. J. Kopsky, J.
M. Keppel Hesselink: Elektroakupunkur: die Fakten – die Fakten nach Voll
und Bioresonanz. HUANG TI 2007; 30(5):24-28.
In dem Artikel werden die
Elektroakupunktur nach Voll (VEGA), die klassische Bioresonanztherapie (MORA,
BICOM), die Radionik (QUANTEC) und die ZAPPER-Methode undifferenziert als
„Bioresonanz“ bezeichnet. Der Begriff „Bioresonanz“ wird undefiniert verwendet
und auch die Charakteristika und vor allem die teilweise elementaren
Unterschiede der diskutierten Methoden werden nicht erläutert.
„Ein korrekter Sprachgebrauch
ist eine essentielle Bedingung für effektive Kommunikation.“,
so zitieren die Autoren E. Ernst. Dem können wir nur zustimmen.
Die Literaturauswahl ist sehr
selektiv. Die Autoren haben sich nicht die Mühe gemacht umfassend über
„Bioresonanz“ zu recherchieren.
Das Ergebnis ist ein
polemischer Aufsatz mit einer Sammlung von halbwahren, irreführenden und
vielfach nicht begründeten Behauptungen zur „Bioresonanz“, die in dieser Form
ein Konstrukt der Autoren ist. Dieser Aufsatz und auch seine Schlussfolgerungen
sind deshalb wertlos im Hinblick auf eine wissenschaftliche Diskussion der
„Bioresonanz“.
An dieser Stelle soll
lediglich auf Folgendes zur klassischen Bioresonanztherapie hingewiesen werden:
(siehe auch
www.institut-biophysikalische-medizin.de, für Literatur und weitere
Informationen)
Für die klassische
Bioresonanztherapie (z.B. MORA-Therapie) existieren unseres Wissens zurzeit 14
kontrollierte Humanstudien, die Universitätsstandard entsprechen. In 11 Studien
wird nach den Autoren deren klinische Wirksamkeit belegt. Zwei Studien belegen
nach den Autoren die Unwirksamkeit der klassischen Bioresonanztherapie und der
Autor einer Studie wagt keine endgültige Aussage. Es muss allerdings betont
werden, dass auch die „negativen“ Studien in Teilen als positiv zu bewerten
sind.
Das bedeutet, dass die
überwiegende Mehrheit der durchführenden Wissenschaftler und Ärzte die
klassische Bioresonanzmethode in den geprüften Indikationsbereichen für klinisch
wirksam halten. Ganz abgesehen von dem Erfahrungswissen der Praktiker in Form
von Anwendungsbeobachtungen und Falldokumentationen.
Die klassische
Bioresonanztherapie ist von der Hufelandgesellschaft für Gesamtmedizin
anerkannt.
Diese Wissensbasis wird
unterstützt durch eine Reihe von kontrollierten Tier- und
Pflanzenuntersuchungen, deren Vorgehensweisen auch Universitätsstandard
entsprechen. In diesen Untersuchungen wurde vielfach die biologische Wirksamkeit
der klassischen Bioresonanzmethode belegt. Dies belegt zwar nicht deren
klinische Wirksamkeit, ergänzt aber die grundlegende Wissensbasis.
Auf einer biophysikalischen
Ebene existieren bisher lediglich hypothetische Erklärungsmodelle, die
allerdings eine hohe Plausibilität haben und moderne biophysikalische
Vorstellungen verwenden. Dies ist für erfahrungsheilkundliche Methoden nichts
Besonderes und gilt z.B. auch für die Homöopathie und die Akupunktur. Übrigens:
Theoretische Erklärung ist Anspruch, aber kein notwendiges Kriterium einer
empirischen Naturwissenschaft.
Die zum Teil
pseudowissenschaftliche Sprache von einigen „Bioresonanz“-Autoren halten auch
wir für irreführend und schädlich.
TOP
Stellungnahme an das ZDF am 28.09.2007
zur Sendung
"Die modernen
Wunderheiler"
von J. Bublath am 05.09. 2007
Sehr geehrte Damen und
Herren,
ich bitte Sie nachfolgenden Kommentar zur Sendung "Die modernen Wunderheiler"
von J. Bublath am 05.09. 2007 an die Programmverantwortlichen weiterzuleiten.
Für eine direkte
Auseinandersetzung mit Herrn Bublath hat sich dieser durch die Art und Weise der
Durchführung seiner Sendung disqualifiziert.
Mein Kommentar:
Die unkritischen und z.T.
unsinnigen Aussagen von Herrn Bublath zu Teilen der alternativen Medizin können
meiner Meinung nach nur auf drei Gründen beruhen: Ignoranz, absichtliche
Böswilligkeit oder krankhafte selektive Wahrnehmung der Realität auf dem Boden
der Selbstüberschätzung. Alle drei Faktoren, die auch in Kombination vorliegen
können, disqualifizieren ihn eine solche Sendung maßgeblich zu gestalten.
Ein öffentlich-rechtlicher
Sender hat die Verpflichtung, besonders, wenn es sich, wie in diesem Fall, um
schwierige und komplexe Themengebiete handelt, die theoretischen und empirischen
Argumente der Befürworter und Kritiker sorgfältig und umfassend darzustellen,
damit das Laienpublikum einigermaßen objektiv informiert wird. Dieses elementare
Grundprinzip einer demokratisch orientierten Berichterstattung hat Herr Bublath
verletzt. Die Sendung erinnerte an Berichterstattungen im ehemaligen
DDR-Fernsehen. Sie hatte Bild-Zeitungs-Niveau, wenn überhaupt.
Zur einer sorgfältigen und
umfassenden Recherche und Berichterstattung würde in diesem Fall gehören: Die
unterschiedlichen Argumente der Befürworter und Kritiker auf einer klinischen,
biologischen und physikalischen Ebene wenigstens zu skizzieren, die
Meinungsunterschiede in der Wissenschaft zu erwähnen und auch
erkenntnismethodisch und erkenntnistheoretisch die verschiedenen
wissenschaftsphilosophischen Grundpositionen zu beleuchten.
Stattdessen stellt Herr
Bublath die Thematik einseitig im Rahmen des reduktionistisch-materialistischen
Paradigmas (Dogmas) dar und suggeriert dem Publikum, dass diese Sichtweise die
wissenschaftliche Sichtweise schlechthin sei. Ist das Absicht oder einfach nur
Ignoranz? Es ist auf jeden Fall eine Berichterstattung wie sie in totalitären
Staaten durchgeführt wird.
Eine Diskussion der
alternativen Medizin aus einer ausschließlichen
reduktionistisch-materialistischen Perspektive ist aus heutiger
wissenschaftlicher Sicht schlicht und einfach lächerlich. Sie ist dem Thema
nicht angemessen.
Herr Bublath sollte sich in
seinen Sendungen mit Themen befassen, die er versteht und überblickt. Die
Programmverantwortlichen sollten ihn bei schwierigen Themen stärker
kontrollieren, um die Ausstrahlung eines solchen freilaufenden Unsinns in
Zukunft zu vermeiden. Er macht ja nicht nur sich selbst, sondern auch das ZDF
und den gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk lächerlich und unglaubwürdig.
Antwort durch Dr. Bublath am 02.10.2007
Sehr geehrter Hr. Dr. Galle,
vielen Dank für Ihre
kritischen Anmerkungen. Unsere Redaktion Naturwissenschaft und Technik im ZDF
ist für die Berichterstattung aus naturwissenschaftlicher Sicht zuständig. Unter
diesem Aspekt wurde über verschiedene Heilmethoden bereichtet.
Grundlage für jede in der
Sendung gemachte Aussage sind fundierte Recherchen und Gespräche mit
Wissenschaftlern, die sich mit diesem Gebiet beschäftigen.
In der Sendung wurden einige
Beispiele aus dem Berufsfeld der Heilpraktiker geschildert. So wird anhand der
Iris - Diagnostik gezeigt, dass viele dieser Therapien auf keinem
naturwissenschaftlichen Fundament stehen und ihre Wirksamkeit nicht in
klinischen Studien nachgewiesen wurde. Dieser Hintergrund ist sicher eine
hilfreiche Information für den Zuschauer.
Außerdem wurde darauf
hingewiesen, dass es keine verpflichtende Ausbildung für Heilpraktiker gibt.
Aus: Ausbildung zum Heilpraktiker. Zentrum für Naturheilkunde: Um den Beruf des
Heilpraktikers ausüben zu dürfen, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen:
Mindestens abgeschlossene Volksschule/Hauptschulausbildung, Mindestalter 25
Jahre, polizeiliches Führungszeugnis, eine ärztliche Untersuchung und die bei
der Gesundheitsbehörde abgelegte Heilpraktikerprüfung.
Dass es auch Heilpraktiker
gibt, die eine lange Ausbildung absolviert haben, wurde nicht in Abrede
gestellt. Es kommt allerdings die Frage auf, ob die heute geltende
Zulassungsordnung ausreichend ist.
Nach umfangreichen Recherchen
auf dem Gebiet der Homöopathie stieß die Redaktion auf keine statistisch
relevanten wissenschaftlichen Untersuchung, die als Wirkungsstudie in die
Wissenschaftsmedizin Eingang gefunden hätte. Die letzte größere
wissenschaftliche Meta-Analyse bildete die Lancet-Studie Bd. 366 S. 726 aus dem
Jahre 2005. Das Team um Matthias Egger von der Universität in Bern hatte
homöopathische Studien mit schulmedizinischen Studien verglichen. Das Ergebnis:
in den Analysen gab es keinen Hinweis darauf, dass homöopathischen Mittel besser
wirkten als Placebos.
Für alle klinische Forscher
ist die "doppelblind randomisierte placebokontrollierte Studie" der Standard
wissenschaftlicher Genauigkeit, der zwingend eingehalten werden muss, um
bewusste oder unbewusste Erwartungshaltungen der Versuchsleiter (den sog. "experimenter-effect")
auszuschalten. Das bedeutet, jeder Proband wird nach dem Zufallsprinzip einer
von zwei Gruppen zugeordnet, die nach Alter, Geschlecht und Lebensumständen
ähnlich sind. Eine Gruppe wird mit der zu testenden Arznei (dem "Verum")
behandelt, die andere bekommt ein Scheinmittel (Placebo). Weder Ärzte noch
Probanden wissen, welche Studienteilnehmer was erhalten. Die Wirksamkeit einer
Therapie gilt als bewiesen, wenn sich im Behandlungsziel ein statistisch
signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen zeigt.
Der Glaubwürdigkeitsfaktor in
wissenschaftlichen Studien, die sich auf die (notwendiger Weise statistischen)
Daten beziehen, wird durch den sogenannten p-Wert abgesichert. Als signifikant,
also wissenschaftlich glaubwürdig, gilt häufig der p-Wert 0,05 (auch
Überschreitungswahrscheinlichkeit oder Irrtumswahrscheinlichkeit genannt).
Dieser für wissenschaftliche Glaubwürdigkeit als Minimum betrachtete Wert
bedeutet, dass durchschnittlich jede 20-ste Untersuchung, deren Ergebnis auf
einer statistischen Auswertung mit diesem Limit beruht, positiv ausgeht, auch
wenn der behauptete Zusammenhang zwischen Therapie und Heilerfolg gar nicht
besteht. Somit wird man - allein durch die statistische
Überschreitungswahrscheinlichkeit - immer wieder Arbeiten finden, die auf ein
gegenteiliges Ergebnis kommen.
Dies gilt natürlich auch für
Untersuchungen über die Wirksamkeit der Homöopathie. Das heißt, selbst wenn sich
zukünftig einzelne positive Studien finden, bedeutet dies nicht, dass die
wissenschaftlich verlässliche Erkenntnis, also die bis heute nicht glaubwürdig
nachgewiesene Wirkung homöopathischer Hochpotenzen über Placebo-Effekte hinaus,
damit in Frage gestellt wird.
Sollte es künftig eine
Vielzahl von neuen Studien geben, die - außerhalb dieser
Irrtumswahrscheinlichkeit - den wissenschaftlich glaubwürdigen Nachweis der
Wirksamkeit der Homöopathie über Placebo-Effekte hinaus erbringen, sind wir
gerne bereit, darüber zu berichten.
In unserer Sendung ging es
nicht darum, die Schulmedizin gegen die Naturheilkunde zu stellen. Unbestritten
ist, dass es in der Schulmedizin noch viele offene Fragen gibt, viele
Krankheiten können nicht oder nur ungenügend behandelt werden, unerwünschte
Nebenwirkungen treten auf- aber das war nicht das Thema dieser Sendung. Im
Gegensatz zur Alternativmedizin stellt sich die Schulmedizin jedoch auf eine
naturwissenschaftliche Basis, die ständig der objektiven Überprüfung standhalten
muss.
Das große Interesse und die
breite Resonanz zeugen ja davon, dass besonders dieses Thema kontrovers
diskutiert wird. So betrachtet eröffnet sich, ein für Wissenschaftsjournalisten
spannendes Themenfeld.
Bitte haben Sie aufgrund der
Vielzahl der Zuschriften Verständnis dafür, dass wir nicht auf jeden einzelnen
Punkt Ihres Briefes detailliert eingehen können.
Wir hoffen, dass Sie auch
weiterhin Interesse an unserer Sendung haben.
Mit freundlichen Grüßen
ZWEITES DEUTSCHES FERNSEHEN
Red. Naturwissenschaft und
Technik
Dr. Joachim Bublath
TOP
Stellungnahme
auf eine Anfrage von Frau Hug von der MORA-Akademie in der Schweiz im April
2008,
ob man die
MORA-Bioresonanztherapie als wissenschaftlich
anerkannt
bezeichnen kann.
Sehr
geehrte Frau Hug,
vielen Dank für Ihr Schreiben
vom 29.02.2008, in dem Sie um die Beantwortung folgender Frage bitten:
„Ist die Aussage, die
MORA-Bioresonanztherapie ist aufgrund der zurzeit vorliegenden klinischen
Humanstudien und der umfangreichen Tier- und Pflanzenstudien wissenschaftlich
anerkannt, zulässig?“
Vorwort
Bevor ich zur Beantwortung
Ihrer Frage übergehe, müssen noch zwei Begriffe innerhalb der Fragestellung
näher erläutert werden, nämlich „wissenschaftlich anerkannt“ und
„Bioresonanztherapie“.
Der Begriff „wissenschaftlich
anerkannt“
Der wissenschaftstheoretische
Standpunkt
Die Bedeutung von
„wissenschaftlich anerkannt“, was gleichbedeutend ist mit „wissenschaftlich
gesichert“, ist wissenschaftstheoretisch unumstritten und ist im 20. Jahrhundert
von dem international renommierten Wissenschaftstheoretiker Karl R. Popper – auf
den ich mich im Wesentlichen beziehe – maßgeblich beeinflusst worden.
Wissenschaftliches Wissen ist
prinzipiell immer hypothetisch. Ein wissenschaftliches theoretisches Modell muss
potentiell falsifizierbar sein. Das heißt es muss empirisch prüfbar, im Sinne
von widerlegbar, sein. In der empirischen Naturwissenschaft gibt es keinen
Beweis im logischen Sinn.
Wenn ein potentiell
falsifizierbares Modell nicht eindeutig und sicher falsifizierbar ist und/oder
eine Reihe von Verifikationen (empirischen Bestätigungen) vorliegen und die
wissenschaftliche Methodik adäquat angewendet wurde, dann muss es
konsequenterweise als (vorläufiges) wissenschaftliches Wissen anerkannt werden.
So sollte es idealiter in der Wissenschaft üblich sein. Die Vorläufigkeit ist
also jeglichem wissenschaftlichen Wissen inhärent.
Die Bedeutung des Begriffes
„wissenschaftlich allgemein anerkannt“ ist mit der Bedeutung des Begriffes
„wissenschaftlich anerkannt“ wissenschaftstheoretisch identisch. Ein potentiell
falsifizierbares Modell ist entweder vorläufig empirisch gesichert und damit
vorläufig anerkannt oder nicht.
Die gesellschaftliche Realität
Das gesellschaftlich
anerkannte wissenschaftliche Wissen (siehe Anhang 1) ist allerdings immer auch
abhängig von der kulturellen Situation, den gesellschaftlichen
Herrschaftsverhältnissen und dem aktuell dominierenden,
theoretisch-wissenschaftlichen Erklärungsmodell der Welt (Weltbild, Paradigma).
Das bedeutet dann häufig, dass neue und ungewöhnliche theoretische Modelle, die
ausreichend wissenschaftlich verifiziert sind, allerdings dem dominierenden
Weltbild widersprechen, von den „offiziellen“ (selbsternannten)
gesellschaftlichen Verwaltern der Wissenschaft nicht zur Kenntnis genommen oder
einfach mit vorgeschobenen, nicht wissenschaftstheoretisch legitimierten,
Gründen abgelehnt werden. In der Wissenschaftsgeschichte finden sich eine
Vielzahl solcher Beispiele.
Der Begriff
„Bioresonanztherapie“
Nach der Entwicklung der
klassischen Bioresonanztherapie in Form der MORA-Bioresonanztherapie-Therapie in
den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch Dr. med. Franz Morell und Erich
Rasche (Ingenieur für Elektrotechnik) wurde diese Methode, wegen ihrer
offensichtlichen therapeutischen Erfolge, von vielen anderen kopiert (z.B. BICOM
bzw. MUL-TICOM in Deutschland, IMEDIS in Russland).
Zurzeit wird der Begriff
„Bioresonanztherapie“ für eine Reihe weiterer Methoden verwendet, die zu der
klassischen Bioresonanztherapie methodisch und gerätetechnisch z.T. erhebliche
Unterschiede aufweisen.
Dazu gehören die
Biophysikalische Informationstherapie, die VITATEC-Geräte nach Dr. Kiontke (Mitosan,
Bemisan, Actisan), das Zapper-Gerät nach Dr. Clark, sogenannte
Bioresonatoren-Geräte (z.B. Fa. Rayonex), Biotensoren aber auch kinesiologische
Verfahren. Auch die Radionik (Psychobiophysik) wird von vielen der
Bioresonanztherapie zugeordnet. Radionik-Geräte (wie auch Bioresonatoren und
kinesiologische Verfahren) haben keine klassische physikalisch-technische
Hardware (z.B. QUANTUM-Gerät, QUANTEC-Gerät, VITA-SCAN-Gerät). Diese „Geräte“
sind nach ihren Erbauern lediglich ein Vehikel oder Hilfsmittel zur Stärkung des
menschlichen Geistes mit dem Ziel zur besseren Interaktion mit anderen
individuellen und universalen Bewusstseinsfeldern.
Laien (Behörden,
Bundesministerien, Ärztekammern, Ärzte-Bundeskommissionen, Gerichte,
konventionelle Ärzte, viele Naturheilärzte, viele Heilpraktiker, Patienten,
etc.) sind im Hinblick auf die Beurteilung der oben genannten Verfahren
größtenteils völlig hilflos. Sie verstehen die grundlegenden theoretischen
Wirkmodelle und Zusammenhänge nicht.
Unseres Wissens existieren
zurzeit lediglich für die klassische Bioresonanztherapie positive, kontrollierte
klinische Humanstudien und kontrollierte Tier- und Pflanzenuntersuchungen, die
die klinische und biologische Wirksamkeit belegen. Der Evidenzgrad dieser
Untersuchungen entspricht Universitätsstandard. (Siehe „Stellungnahme zur
Ausgangsfrage“)
Die
vorliegenden klinischen und biologischen Untersuchungen zur klassischen
Bioresonanztherapie
Es liegen folgende klinischen
Humanstudien vor:
-
Zur Indikation „Funktionelle
Magen-Darm-Beschwerden“: Nienhaus 1999, Nienhaus und Galle 2006
-
Zur Indikation: „Therapie von Unverträglichkeiten
und Allergien“: Morell 1988, Schumacher 1994, Hennecke 1994, Chervinskaya et
al. 1997, Kofler et al. 1996, und Schöni et al. 1997.
-
Zur Indikation „Rheumatischer Formenkreis“:
Islamov et al. 1999 und 2002, Maiko und Gogoleva 2000, Gogoleva 2001, Schuller
und Galle 2007.
-
Zur Indikation „Obstruktive
Atemwegserkrankungen“: Trofimov et al. 1997, Sawel-jew et al. 2001
-
Weitere Studien zu verschiedenen Indikationen:
Papcz und Barpvic 1999, Machowins-ki und Kreisl 1999 und Wille 1999.
Es liegen folgende Tier- und
Pflanzenstudien vor (nur Auswahl):
Hutzschenreuter und Brümmer
1991, Endler et al. 1996, Pongratz et al. 1996, Galle 1997 und 2002, Sakharov et
al. 1995, Lednyiczky et al. 1996, Aissa et al. 1996, Benveniste et al. 1998,
Federowski et al. 2004.
Es liegen
weiterhin eine Vielzahl von Einzelfalldokumentationen vor für die entsprechenden
Indikationsbereiche vor.
Stellungnahme zur Ausgangsfrage
Klinische Humanstudien
Die Autoren der Studien sind
langjährige Bioresonanztherapeuten (Ärzte) oder Medizin-Wissenschaftler an
Universitäten oder staatlichen Instituten, die sich mit der therapeutischen
Wirkung dieser Art des niederenergetischen Informationstransfers beschäftigen.
In keiner der durchgeführten
Studien wird über Nebenwirkungen berichtet.
Außer zwei Studien (Kofler et
al. 1996 und Schöni et al. 1997) belegen nach den Autoren alle Studien in den
nachfolgend aufgeführten Indikationsgruppen uneingeschränkt die positiven
Auswirkungen der klassischen Bioresonanztherapie bei der jeweiligen Indikation.
Funktionelle
Magen-Darm-Beschwerden:
Es liegt
ausreichende Evidenz („Beweiskraft“, besser „Bestätigungskraft“) vor, da eine
Level 5-Studie (Nienhaus 1999) durch eine Level 2-Studie (Nienhaus und Galle
2006, Medline, peer-reviewed) bestätigt wurde. (Zur Definition der Evidenzgrade
sei auf den Anhang 2 verwiesen.)
Unverträglichkeiten und
Allergien:
Nach drei Level 5-Studien verschiedener Untersucher (Morell 1988, Schumacher
1994, Hennecke 1994) bestätigt eine Level 2-3-Studie (Chervinskaya et al. 1997)
die früheren positiven Ergebnisse. Die lediglich nur in Teilen positiven Studien
von Kofler et al. (Level 3, Medline, peer-reviewed) und Schöni et al. 1997
(Level 1, Medline, peer-reviewed) erniedrigen zwar die Gesamtevidenz, allerdings
liegt zusammenfassend betrachtet ausreichend Evidenz vor.
Rheumatischer Formenkreis:
Die hohe Evidenz wird durch eine Level 2-Studie (Maiko und Gogoleva 2000,
Medline, peer-reviewed) und vier Level 3-Studien (Gogoleva 2001, Islamov et al.
1999 und 2002, Schuller und Galle 2006, alle Medline, peer-reviewed) von vier
verschiedenen Untersuchern belegt.
Obstruktive Atemwegserkrankungen:
Eine Level 3-Studie (Trofimow et al. 1997) wird durch eine Level 2-Studie von
einem anderen Untersucher (Saweljew at al. 2001) bestätigt. Es liegt damit
ausreichend Evidenz vor.
Die in
den obigen Indikationgruppen zusammengefassten Studien zur Belegung der Evidenz
erfüllen mindestens zwei der folgenden Kriterien:
 |
Es liegt mindestens eine positive Studie besser
als Level 3 nach AHA vor. |
 |
Mindestens eine Publikation wurde in einer
anerkannten peer-review-Fachzeitschrift durchgeführt. |
 |
Das positive Studienergebnis ist von anderen,
unabhängigen Autoren mindestens einmal reproduziert worden. |
Die Studie von Kofler et al.
hat ein widersprüchliches Ergebnis. Die mittleren subjektiven Angaben der
Probanden sprechen statistisch signifikant für die Bioresonanztherapie, die
mittleren objektiven Daten statistisch signifikant dagegen. Dieser Widerspruch
wird von den Autoren in der Diskussion nicht entsprechend gewürdigt. Nach Galle
(2002) ist er die Folge von methodischen Fehlern und Auswertungsfehlern. Die
Studie ist deshalb eher positiv als negativ zu bewerten und steht deshalb in der
obigen Indikationsgruppe, auch wenn die Autoren sie als negativ bewerten.
Nach der Studie von Schöni et
al. hat die klassische Bioresonanztherapie bei zwei der drei primären
Zielkenngrößen eine zwei- bis dreifach stärkere mittlere Wirkung als die
Kontrollbehandlung. Dies ist allerdings nach den Autoren nicht signifikant.
Aufgrund der angegebenen Daten kann die Zweckmäßigkeit der Statistik nicht
abschließend beurteilt werden. Vieles spricht für elementare Auswertungsfehler.
Der Statistiker Lüdtke (1998) hält den Schluss der Autoren, die Studie würde die
Wirksamkeit der klassischen Bioresonanztherapie widerlegen, nicht für zulässig.
Die Verbesserung durch die klassische Bioresonanztherapie ist zumindest ein
tendenzieller mittlerer Effekt. Diese Studie ist deshalb auch eher positiv als
negativ zu bewerten und steht deshalb auch in der entsprechenden
Indikationsgruppe, auch wenn die Autoren selbst sie als negativ bewerten.
Wichtig ist, dass die
inhaltlichen Ergebnisse dieser beiden Studien die klassische Bioresonanztherapie
bei Unverträglichkeiten/Allergien nicht überzeugend falsifizieren.
Es liegen noch drei
Untersuchungen zu weiteren, verschiedenen Indikationsbereichen vor:
 |
Papcz und Barpvic (1999) zeigten in einer
kontrollierten Studie die positiven Auswirkungen der klassischen
Bioresonanztherapie bei dem Überlastungssyndrom bei Leistungssportlern.
(Evidenzgrad: Level 3) |
 |
Machowinski und Kreisl (1999) dokumentierten
ebenfalls im Rahmen einer kontrollierten Studie Verbesserungen bei leichten
Leberfunktionsstörungen. (Evidenzgrad: Level 2) |
 |
Wille (1999) hatte mit der klassischen
Bioresonanztherapie bei stotternden Kindern keinen Erfolg. (Evidenzgrad: Level
3) |
Von einer ganzen Reihe von
Ärzten liegen positive Einzelfallbeschreibungen vor, die die klinische
Wirksamkeit der klassischen Bioresonanztherapie in den oben genannten und vielen
weiteren Indikationsbereichen belegen (Evidenzgrad nach AHA: Level 7). Auch
dieses dreißigjährige Erfahrungswissen sollte entsprechend berücksichtigt
werden.
Die hier bewerteten Studien
entsprechen weitestgehend dem Qualitätsmaßstab der Universitätsforschung, d.h.
einem Evidenzgrad kleiner/gleich Level 3. Sie sind Zum Teil in inter-nationalen
Fachzeitschriften veröffentlich worden.
Ein Level 1 Evidenzgrad mit
kontrollierten, randomisierten Doppelblindstudien ist auch in der
Universitätsforschung nicht die Regel. Ein solcher Qualitätsmaßstab des
formalen, statistischen Kausalnachweises wird derzeit nur im Bereich der
Arzneimittelforschung bei nicht erprobten, hochwirksamen und daher
nebenwirkungsreichen Wirkstoffen verlangt, deren bio-chemische Wirkweise kausal
nicht umfassend verstanden wird. Genau deshalb muss in solchen Fällen der
ideale, formale Kausalitätsnachweis (randomisierte Doppelblindstudien)
durchgeführt werden, der allerdings „nur“ eine hochwahrscheinliche Korrelation
anzeigen kann. Die Kausalität wird auf einer inhaltlichen Ebene nicht umfassend
verstanden.
Es ist weltweit Standard,
Studienergebnisse, auch niedrigen Evidenzgrades, zu veröffentlichen und die
„Beweiskraft“ aus der Wiederholbarkeit (Reproduzierbarkeit) abzuleiten.
Praktisch bedeutet dies, dass auch Studien mit niedriger Evidenzkraft dann als
„beweisend“ angesehen werden, wenn mehrere, verschiedene Untersucher – ebenfalls
mit Studien niedriger Evidenzkraft – zu den gleichen Ergebnissen kommen. Vor
allem, wenn in diesen Fällen sehr große Patientenzahlen verwendet wurden
und/oder bei Indikationen mit geringen Spontanschwankungen und geringer Tendenz
zur Spontanbesserung.
Fazit: Aufgrund der Bewertung der vorliegenden klinischen
Studien muss man die klassische Bioresonanztherapie und somit auch die
MORA-Bioresonanztherapie als klinisch wirksam und wissenschaftlich gesichert
bzw. anerkannt bezeichnen.
Tier- und Pflanzenstudien
Eine
Vielzahl von kontrollierten (offenen und blinden) Studien mit einem Evidenzgrad
der Universitätsstandard entspricht, die in internationalen Instituten
(größtenteils Universitätsinstitute und staatliche Institute) mit Tier- und
Pflanzenmodellen durchgeführt wurden, dokumentieren die biologische Wirksamkeit
der klassischen Bioresonanzmethode.
Die
folgende Übersicht stellt nur eine Auswahl dar:
·
Hutzschenreuter
und Brümmer (1991) zeigten, dass die Narbenheilung bei Schafen durch die
klassische Bioresonanzmethode erheblich und signifikant verbessert wird.
·
Endler et al.
(1996) zeigten in mehreren Doppelblindstudien voneinander unabhängiger Autoren,
dass die Metamorphose von Kaulquappen durch die mit der klassischen
Bioresonanzmethode übertragene Thyroxininformation signifikant gehemmt wird. Die
digitale, elektronisch abgespeicherte Thyroxininformation wirkte ebenfalls
hemmend.
·
Pongratz et al.
(1996) zeigten, dass die Keimungsrate von Weizen durch die klassische
Bioresonanzmethode spezifisch und signifikant beeinflusst wird.
·
Galle (1997 und
2002) konnte zeigen, dass durch die klassische Bioresonanzmethode die
Wachstumsrate von Weizen spezifisch und signifikant beeinflusst wird.
·
Sakharov et al.
(1995) zeigten, dass
radioaktiv verseuchte Mäuse ihren Abwehrsystemstatus durch die klassische
Bioresonanztherapie erheblich und signifikant verbessern.
·
Lednyiczky et
al. (1996) zeigten,
dass der niederenergetische Informationstransfer durch die klassische
Bioresonanzmethode hitzegeschädigten Fruchtfliegenlarven hilft sich zu
regenerieren.
·
Aissa et al.
(1996) konnten zeigen,
dass durch die klassische Bioresonanzmethode übertragene Information von
Acetylcholin die koronare Durchflussrate von isolierten Meerschweinchenherzen
signifikant verändert.
·
Benveniste et
al. (1998) konnten im Rahmen der klassischen Bioresonanzmethode zeigen, dass
durch die digitalisierte Acetylcholin- und Histamininformation die koronare
Durchflussrate des isolierten Meerschweinchenherzens spezifisch und signifikant
beeinflusst wird.
·
Fedorowski et
al. (2004) führten Untersuchungen zur biologischen Wirksamkeit der klassischen
Bioresonanzmethode durch. Ratten wurden Tumore (Karzinome) implantiert und
anschließend mit der Bioresonanzmethode behandelt. In 69% der Fälle kam es in
der Bioresonanzgruppe durch diese Behandlung zu einer Tumorregression und in den
restlichen Fällen zu einer verlangsamten Progression gegenüber der unbehandelten
Kontrollgruppe. In der Kontrollgruppe zeigten sich keine Tumorregressionen.
Die
Arbeitsgruppe von Prof. J. Benveniste hat durch viele weitere kontrollierte
Untersuchungen die biologische Wirksamkeit der klassischen Bioresonanzmethode
bestätigt: Aissa et al. 1993 und 1995; Benveniste et
al. 1994, 1996, 1997 und 1999; Thomas et al. 1995, 1996 und 2000. (Siehe Anhang
3)
Fazit: Aufgrund der Bewertung der vorliegenden Tier- und
Pflanzenstudien muss man die klassische Bioresonanztherapie und somit auch die
MORA-Bioresonanztherapie als biologisch wirksam und damit auf dieser
Untersuchungsebene als wissenschaftlich gesichert bzw. anerkannt bezeichnen.
Schlussfolgerung
Auf die Frage von Ihnen, Frau
Hug, ob die MORA-Bioresonanztherapie (klassische Bioreso-nanztherapie) als
wissenschaftlich anerkannt bezeichnet werden darf, muss man aufgrund des
vorliegenden Untersuchungsmaterials – vorläufig und nach bestem Wissen –
eindeutig mit Ja antworten.
Das therapeutische Modell „MORA-Bioresonanztherapie“
ist auf der biologischen und klinischen Ebene potentiell falsifizierbar, d.h.
prüfbar und widerlegbar. Negativ eingestellten Ärzten und Wissenschaftlern ist
eine Falsifizierung (Widerlegung) auch im Rahmen einer randomisierten
Doppelblindstudie (Schöni et al.1997) bei der Indikation
Unverträglichkeiten/Allergien nicht überzeugend gelungen. Weiterhin ist von
randomisierten Doppelblindstudien bekannt, dass sie tendenziell echte Effekte in
der Verumgruppe verschleiern.
Es existieren eine Vielzahl
von Verifikationen (Bestätigungen) auf der klinischen und biologischen
Wirkebene, die mit adäquater wissenschaftlicher Methodik durchgeführt wurden, so
dass konsequenterweise die MORA-Bioresonanztherapie – vorläufig und nach bestem
Wissen – als wissenschaftlich gesichert bzw. anerkannt bezeichnet werden muss.
Daran ändert auch nichts, dass bisher die biophysikalischen und physiologischen
Wirkmechanismen nur ansatzweise theoretisch erklärbar sind und somit lediglich
plausible hypothetische Erklärungsmodelle vorliegen.
Dazu noch Herbert
Pietschmann, international renommierter theoretischer Physiker und
Wissenschaftstheoretiker: “Kriterium für naturwissenschaftliche Seriosität
bleibt Reproduzierbarkeit und Voraussagefähigkeit, nicht jedoch das theoretische
Verständnis. Theoretische Erklärung ist Anspruch, nicht Kriterium der
Naturwissenschaftlichkeit.“
Eine medizinpolitische
Ablehnung der klassischen Bioresonanztherapie (als deren Folge z.B. die
Nichtbeachtung im gesetzlichen Krankenkassensystem), wie es zurzeit noch der
Fall ist, ist wissenschaftstheoretisch und wissenschaftsempirisch nicht zu
begründen. Sie ist einerseits das Resultat politischer und wirtschaftlicher
Herrschaftsinteressen, aber vor allem Folge eines
„Wissenschafts-Herrschaftssystems“, das neue Entwicklungen, die nicht in das
konventionelle wissenschaftliche Weltbild passen (in diesem Fall: schwache
elektromagnetische Wechselwirkungen sind kausales und integrales Element des
Lebens) ignorieren oder lächerlich machen oder mit allen Mitteln bekämpfen.
Anhang 1
Die sogenannte
„gesellschaftliche Realität“ oder anders formuliert, die
Wirklichkeitsvorstellungen der Menschen, ist eine gesellschaftliche
Konstruktion. Sie ist kein Abbild der Tatsachen. (Siehe dazu den
wissenssoziologischen Klassiker der Soziologen P.L. Berger und T. Luckmann: „Die
gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“, Fischer, 1980.)
Dies gilt für alle
gesellschaftlichen Teilbereiche und somit auch für die „wissenschaftliche
Realität“. Die konstruierte „wissenschaftliche Realität“ der „offiziellen“
Wissenschaftsverwalter ist deren Handlungsgrundlage bei der Beurteilung von
Forschungsergebnissen. Das tatsächliche wissenschaftliche Wissen ist mit dieser
Konstruktion nur zum Teil deckungs-gleich.
Anhang 2
Die Klassifizierung des
Evidenzgrades (formale, externe Evidenz) wurde nach der American Heart
Association (AHA, gekürzt) durchgeführt:
 |
Level 1: Statistisch signifikante, randomisierte,
kontrollierte Doppelblindstudie |
 | Level
2: Statistisch signifikante, randomisierte, kontrollierte Studie (z.B.
Einfach-blinde, placebokontrollierte Studie; offene Vergleichsstudie) |
 |
Level 3: Prospektive, kontrollierte,
nicht-randomisierte Kohortenstudie |
 |
Level 4: Historische, nicht-randomisierte,
kontrollierte Kohorten- oder Fallstudie |
 |
Level 5: Unkontrollierte Verlaufstudien an
Patienten |
 |
Level 6: Tierexperimentelle Studien und
mechanistische Modellstudien |
 |
Level 7: Vernünftige Exploration von
existierenden Daten |
 |
Level 8: Rationale Vermutung |
Die Bewertung wurde
konservativ durchgeführt, d.h. im Zweifelsfall wurde der niedrigere Evidenzgrad
gewählt (z.B. Level 3 statt Level 2).
Universitätsstandard haben
Studien mit dem Evidenzgrad kleiner/gleich Level 3.
Anhang 3
Die „Benveniste-Gruppe“
Über die Gruppe von Benveniste hat der
französische Physiker und Wissenschaftshistoriker Prof. Michel Schiff ein sehr
lesenswertes Buch geschrieben („Das Gedächtnis der Wassers“, Zweitausendeins,
1997, ISBN: 3-86150-220-8). Er selbst hat den Kontakt zu dieser Gruppe gesucht,
um zunächst als passiver Beobachter und später sogar als aktiver Teilnehmer die
Gültigkeit der überraschenden Untersuchungsergebnisse mit der klassischen
Bioresonanzmethode zu beurteilen. Er kam zu dem Schluss, dass diese
Untersuchungen mit adäquater wissenschaftlicher Methodik durchgeführt wurden und
die klassische Bioresonanzmethode verifizieren.
Der zweite Teil des Buches sollte für
jeden Wissenschafts- und Wissenssoziologen ein Muss sein. Schiff beschreibt dort
detailliert, wie der hoch angesehene Wissenschaftler und Direktor des INSERM,
Prof. Jaques Benveniste, der mit seinen unvoreingenommenen Forschungen ein
„wissenschaftliches“ Dogma („biologische Wirkungen sind an Stoffe gebunden“)
verletzt, von den „offiziellen“, selbsternannten Wissenschaftsverwaltern alle
staatlich geförderten Forschungsmöglichkeiten entzogen bekommt.
Seit Anfang der Neunziger
Jahre führte die Arbeitsgruppe um Benveniste vom französischen INSERM
Untersuchungen durch, um Informationen von biologisch aktiven Substanzen (z.B.
Acetylcholin) durch elektronische phasenkonstante Verstärkung (A-Modus) auf
Wasser als Zwischenspeicher und auch direkt auf lebende Systeme (Zellsysteme,
isolierte Organe z.B. Herzen) zu übertragen und die biologischen Auswirkungen zu
dokumentieren.
Meines Wissens hat Benveniste
durch den Kontakt mit dem italienischen Arzt und MORA-Therapeuten M. Citro, der
die ersten positiven Untersuchungen solcher Art an Pflanzen durchführte, von
dieser Methode erfahren.
Benveniste und seine
Mitarbeiter griffen auch die Methode der digitalen elektronischen Abspeicherung
von Informationen bioaktiver Substanzen auf („Elektronische Homöopathie“), um
sie in Untersuchungen an lebenden Systemen und Teilsystemen zu prüfen.
Es wurden eine ganze Reihe
von offenen und blinden Studien durchgeführt, die dokumentieren, dass durch eine
phasenkonstante elektronische Verstärkung und Übertragung von
elektromagnetischen Informationsfeldern bioaktiver Substanzen,
substanzspezifische biologische Effekte bewirkt werden. Die Arbeitsgruppe zeigte
auch, dass man diese Informationen digital abspeichern kann und nach
elektronischer Analogisierung mit dieser abgespeicherten Information
substanzspezifische biologische Effekte bewirken kann.
Bei diesen Untersuchungen
wurden nach meiner Ansicht alle wissenschaftlichen Standards eingehalten (siehe
dazu auch Schiff 1997).
Anhang-Literatur
Aissa J, Litime MH, Attias
E, Benveniste J: Molecular signaling at high dilution or by means of electronic
circuitry. Journal of Immunology 150: A146, 1993.
Aissa J, Jurgens P, Litime
MH, Behar I, Benveniste J: Electronic transmission of the cholinergic signal.
FASEB Journal 9: A683,
1995.
Aissa J, Jurgens P, Litime
MH, Behar I, Benveniste J: Isolierte Organe und Information von Acetylcholin;
in: Endler PC, Schulte J (ed.): Homöopathie – Bioresonanztherapie.
Wien, Maudrich, 1996, pp
163-168.
Benveniste J, Aissa J,
Litime MH, Tsangaris GT, Thomas Y: Transfer of the molecular signal by
electronic amplification.
FASEB J. 1994; 8: A 398.
Benveniste J, Jurgens P,
Aissa J: Digital recording/transmission of the cholinergic signal.
FASEB J 1996; 10: A1479.
Benveniste J, Jurgens P,
Hsueh W, Aissa J: Transatlantic transfer of digitized antigen signal by telefone
link. J Allergy Clin Immunol 1997; 99: 175.
Benveniste J, Aissa J,
Guillonnet D: Digital biology: Specificity of the digitized molecular signal.
FASEB J 1998; 12: A412.
Chervinskaya AV et al.: MORA-Therapie bei respiratorischen und allergischen
Erkrankungen. Untersuchungs-bericht des Staatlichen Wissenschaftlichen
Pulmonologiezentrums, St. Petersburg 1997.
Endler PC et al.:
Amphibienmetamorphose und Information von Thyroxin. Speicherung durch bipolare
Flüssig-keit Wasser und auf technischen Datenträger; Übertragung von Information
durch elektronischen Verstärker. In: P. C. Endler und J. Schulte (Hrsg.):
Homöopathie - Bioresonanztherapie. S.127-162, Maudrich-Verlag, Wien 1996.
Fedorowski A et al.:
Low-frequency electromagnetic stimulation may lead to regression of Morris
Hepatoma in Buffalo rats.
The Journal of Alternative
and Complementary Medicine 10(2), pp 251-260, 2004.
Galle M: Orientierende
Untersuchung zur experimental-biologischen Überprüfung der Hypothesen zur
Bioresonanz von Franz Morell. Erfahrungsheilkunde 46, Heft 12, S.840-847,
Haug-Verlag 199.
Galle M:
MORA-Bioresonanztherapie ... und es funktioniert doch! – Biologische Fakten und
Physikalische Thesen. Pro-medicina-Verlag, Wiesbaden 2002.
Gogoleva EF: New appoaches
to diagnosis and treatment of fibromyalgia in spinal osteochondrosis.
Terapevticheskii arkhiv, Vol 73 (4), S. 40-45, 2001.
Hennecke J: Energetische
Allergietherapie – Möglichkeiten und Erfahrungen mit der
Bicom-Bioresonanz-therapie. Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren 35,
S.427-432, 1994.
Hutzschenreuter P, Brümmer H:
Die Narbe, das Keloid und die MORA-Therapie.
Therapeutikon 5 (10), S.
507-515, 1991.
Islamov BI et al.:
Bioresonance therapy of Rheumatoid Arthritis and heat shock proteins. Bulletin
of Experimental Biology and Medicine, Vol. 128 (11), S. 1112-1115, 1999.
Islamov BI et al.: Effect
of bioresonance therapy on antioxidant system in lymphocytes in patients with
Rheumatoid Arthritis. Bulletin of Experimental Biology and Medicine, Vol. 134
(3), S. 248-250, 2002.
Kofler H et al.:
Bioresonanz bei Pollinose.
Allergologie 19 (3),
S.114-122, 1996.
Lednyczky G et al.:
Geschädigte Drosophilalarven und Information von nicht geschädigten
Drosophilalarven. In: P. C. Endler und J. Schulte (Hrsg.): Homöopathie –
Bioresonanzthera-pie. S.181-192, Maudrich-Verlag, Wien 1996..
Lüdtke R: Journal Club –
Methodischer Kommentar. Forschende Komplementärmedizin & Klassische
Naturheilkunde 5:96-97, 1998.
Maiko O Yu, Gogoleva EF:
Outpatient bioresonance treatment of gonarthrosis.
Terapevticheskii arkhiv, Vol
72 (12), S.50-53, 2000.
Machowinski, R., Kreisl, P.:
Prospektive randomisierte Studie zur Überprüfung der Behandlungserfolge mit
patienteneigenen elektromagnetischen Feldern (BICOM) bei
Leberfunktionsstörungen. In: Wissenschaftliche Studien zur Bicom
Resonanz-Therapie, S.77-92, Institut für Regulative Medizin, Gräfelfing 1999.
Nienhaus J: Studie zur
Therapie psychosomatischer Beschwerden mit dem MORA-Konzept. In:Nienhaus, J.:
MORA und Psychosomatik.S. 65-73, Friesenheim: MedTronik 1999.
Nienhaus J, Galle M:
Placebokontrollierte Studie zur Wirkung einer standardisierten
MORA-Bioresonanz-therapie auf funktionelle Magen-Darm-Beschwerden. Forschende
Komplementärmedizin & Klassische Natur-heilkunde 13:28-34, 2006.
Papcz BJ, Barpvic J: Einsatz
biophysikalischer Frequenzverfahren beim Überlastungssyndrom von
Leistungssportlern. Erfahrungsheilkunde 48(7), S. 449-450, 1999.
Pongratz W et al.:
Saatgutentwicklung und Information von Silbernitrat. Speicherung durch bipolare
Flüssigkeit Wasser und auf technischen Datenträger; Übertragung von Information
durch elektronischen Verstärker. In: P. C. Endler und J. Schulte (Hrsg.):
Homöopathie – Bioresonanztherapie.
S.169-180, Maudrich-Verlag,
Wien 1996.
Sakharov D et al.: Bioresonance Therapy corrects the immunodeficiency of
chernobyl mice.
B.E.M.S. 17th Annual Meeting, 18.-22. Juni, Boston 1995.
Saweljew BP et al.:
Bioresonanztherapie bei der komplexen Therapie von Kindern mit Asthma
bronchiale. Medizinisch-wissenschaftliche und Lernmethodische Zeitschrift N2,
Juni 2001, S. 111-130.
Schöni MH et al.: Efficacy
Trial of Bioresonance in children with atopic dermatitis. Int. Arch. Allergy
Immunol. 1997; 112:238-246.
Schuller J, Galle M.:
Untersuchungen zur Prüfung der klinischen Wirksamkeit elektronisch
abgespeicherter Zahn- und Gelenksnosoden bei Erkrankungen des Rheumatischen
Formenkreises. Forschende Komplementär-medizin & Klassische Naturheilkunde 2007;
14: 289-296.
Schumacher, P.:
Biophysikalische Therapie der Allergien.
Sonntag-Verlag 1994.
Thomas Y, Schiff M, Litime
H, Belkadi L, Benveniste J: Direct transmission to cells of a molecular signal (phorbol
myristate acetate, PMA) via an electronic device. FASEB Journal 9: A227, 1995.
Thomas Y, Litime H, Benveniste J: Modulation of human neutrophil activation by
“electronic” phorbol myristate acetate (PMA). FASEB Journal 10: A1479, 1996.
Thomas Y, Schiff M, Belkadi L, Jurgens P, Kahhak L, Benveniste J: Activation of
human neutrophils by electronically transmitted phorbol-myristate acetate.
Medical Hypotheses 54: S.33-39, 2000.
Trofimow WI et al.: MORA-Therapie bei
obstruktiven Atemwegserkrankungen. Untersuchungsbericht der Medizinischen
Universität St. Petersburg 1997.
Wille A: Bioresonanztherapie (biophysikalische Informationstherapie) bei
stotternden Kindern. Forschende Komplementärmedizin & Klassische Naturheilkunde
6, Suppl. 1, S. 50-52, 1999.
TOP
Vortrag auf der Pressekonferenz des Symposiums der
Internationalen Ärztegesellschaft für
Biokybernetische Medizin
im November 2008 in
Düsseldorf
Klassische Bioresonanzverfahren –
Grundzüge wissenschaftlicher Grundlagen und grundlegende Einführung in die
Klassischen Bioresonanztherapie
Wissenschaftliche Grundlagen
Kybernetik
Nach den Ergebnissen der
modernen Kybernetik gilt folgender Grundsatz: Je komplexer Systeme sind, desto
dominierender sind die Gesetzmäßigkeiten des Zusammenspiels.
Solche komplexen Systeme, wie
der Mensch, haben ein enorm hohes Maß an Selbst-regulations- und damit
Selbstheilungspotenzen. Gerade und nur durch schwache
therapeutische Anregungen können die Selbstregulationskräfte angeregt werden,
weil sie die Systemintegrität oder die Balance des Systems nicht verletzen.
Deterministisches Chaos,
Nicht-Gleichgewichtsthermodynamik und
Dissipative Strukturen
Lebende offene Systeme sind
Nicht-Gleichgewichtssysteme auf allen biologischen, chemischen und
physikalischen Ebenen, ihre Entwicklung ist irreversibel und sie verhalten sich
grundsätzlich nicht linear.
Kleine Änderungen in den
Ursachen oder Anfangsbedingungen von Prozessverläufen, können große Änderungen
in den Auswirkungen haben („Schmetterlingseffekte“). Die Zufuhr von
Signalenergie bzw. Negentropie (Ordnung, Information) führt zu neuer räumlicher
und zeitlicher Ordnungsbildung (z.B. Schlaf-Wachrhythmus, Glykolyserhythmen) in
dem bereits geordneten lebenden System.
Bioelektromagnetismus
Lebende Systeme sind und sie
bestehen aus elektromagnetischen Antennensystemen (Atome, Biomoleküle,
Membranen, Zellen, etc.), die zugleich Sender und Empfänger sind.
Lebende Systeme sind durch
statische und dynamische elektromagnetische Felder (elektro-magnetische Wellen
und Schwingungen) im gesamten Frequenzbereich, auch mit extrem niedrigen
Leistungsflussdichten beeinflussbar. Enzymaktivitäten sind z.B. durch Frequenzen
des optischen Spektralbereichs (1014-Bereich) und extrem niedriger
Frequenzbereiche (10 Hz-Bereich) beeinflussbar. Lebende Systeme kommunizieren
über ihre elektromagnetischen Schwingungsfelder im Inneren und auch mit der
belebten und unbelebten Umwelt.
Ein Beispiel -
Die Kohärenztheorie der
Biophotonen (Fritz-Albert Popp): Die physikalischen Eigenschaften dieser extrem
schwachen Lichtstrahlung aus Zellen und Organismen (z.B. Breitband-LASER-Licht)
und viele experimental-biologische Ergebnisse machen es evident, dass dieses
besondere Licht zur internen und externen Kommunikation bei lebenden Systemen
genutzt wird. Galle konnte z.B. zeigen, dass diese schwachen, kohärenten
Lichtfelder bei der Gruppen- bzw. Schwarmbildung von kleinen Wasserkrebsen
(Wasserflöhen) eine entscheidende Rolle spielen.
Wasserstruktur
Wasser, das entscheidende
Element des Lebens, ist durch schwache kohärente elektromagnetische Felder auf
Dauer beeinflussbar und damit auch ein Speicher und Übertragungsmedium für
solche Felder.
Grundregulationssystem
Alle spezifischen Organzellen
sind eingebettet in das weiche Bindegewebe. Es ist die Transitstrecke der
Nährstoffversorgung, der Entsorgung von Stoffwechselendprodukten, des hormonalen
und nervalen Informationstransfers. Es verbindet Alles mit allem im Organismus
(z.B. den Zahn mit der Leber). Es arbeitet lokal und wenn notwendig global.
Entscheidend ist der elektromagnetische Zustand dieses Systems. Es ist ein
Vermittlersubstrat von statischen und dynamischen elektromagnetischen
Wechselwirkungen im Organismus. Das Grundregulationssystem ist das
Basisregulationssystem des Menschen.
Nach
modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind lebende Systeme somit durch
folgende Charakteristika gekennzeichnet:
•
Sie haben
grundsätzlich ein hohes Selbstregulationspotential.
•
Sie haben grundsätzlich eine
hohe Sensitivität.
•
Grundsätzlich sind nur
schwache Anregungen der Selbstregulation verwertbar, ansonsten entstehen
Blockaden.
•
Grundsätzlich können schwache
Anregungen große Wirkungen entfalten. Nicht die Stärke der Anregung, sondern
ihre Passgenauigkeit ist entscheidend, also ihre Resonanz mit inneren
Empfangssystemen.
• Biomoleküle,
Zellen etc. sind empfindliche elektromagnetische Antennensysteme (Sender und
Empfänger). Sie sind empfindlich für schwache elektromagnetische Felder. Nicht
die Stärke, sondern die richtige Information ist entscheidend, also ihre
Resonanz oder Bioresonanz mit biologischen Antennensystemen.
Die klassische
Bioresonanztherapie
(MORA, BICOM,
IMEDIS, HOLIMED, etc)
Die biophysikalische Ebene
Informationstransfers durch
sehr schwache elektromagnetische Felder, wie sie bei der klassischen
Bioresonanztherapie therapeutisch verwendet werden, können ausgeprägte Wirkungen
auf lebende Systeme haben. Dies haben die bisherige
Bioelektromagnetismusforschung und viele andere Forschungsergebnisse
unzweifelhaft gezeigt.
Die Bioresonanztherapie ist
ein informativer Katalysator (Beschleuniger) der Selbstregulation mittels a) der
Rückspiegelung invertierter (gespiegelter), schwacher elektromagnetischer
Schwingungen des Menschen und b) von außen zugeführter elektromagnetischer
Schwingungen von bioaktiven Substanzen und von Farben.
Die konventionelle
Arzneitherapie ist ein Spezialfall der Bioresonanztherapie. Bei der
Bioresonanztherapie werden Informationen direkt über elektromagnetische Felder
an den Menschen oder Tiere vermittelt. Bei der Arzneitherapie sind diese Felder
an Stoffe „gebunden“. Das biophysikalisch wirksame Prinzip sind die
elektromagnetischen Felder. Der stoffliche Aspekt bei der Arzneitherapie hat die
Bedeutung einer Feldstabilisierung und -lokalisierung.
Der
Bioelektromagnetismus, d.h. das Vorhandensein elektromagnetischer Felder in
lebenden Systemen, wird seit Jahrzehnten von zunehmend mehr wissenschaftlichen
Arbeitsgruppen erforscht.
Mit zunehmender
Forschungstätigkeit entwickelt sich ein einheitliches Bild: Subatomare Teilchen
(Elektronen, Kerne, etc.), Atome, Moleküle, subzelluläre Teile (Membrane,
Enzyme, Hormone), Zellen und Verbände dieser physikalischen, chemischen und
biologischen Bausteine des Lebens wirken als Sender und Empfänger
elektromagnetischer Wellen. Kohärente (geordnete), elektromagnetische Felder
werden in allen räumlichen Bereichen (… Molekülbereiche, … Zellbereiche,
…Menschbereich) aufgebaut und regulieren in Rückkoppelung mit den
materiellen Strukturen auf einer biophysikalischen, biochemischen und
biologischen Ebene die Lebensaktivität. Zum Beispiel sind vermutlich ganze
biochemische Prozessabläufe in einer Regulationseinheit mit elektromagnetischen
Programmstrukturen verbunden.
Elektromagnetische Felder
sind ein kausales und integrales Element des Lebens. Sie sind keine bloßen
Begleiterscheinungen im Sinne von bedeutungslosen Abfallprodukten der
Lebensaktivität.
Gesundheit bedeutet in diesen
Vorstellungen auf einer grundlegenden biophysikalischen Ebene die flexible,
kooperative Verbundenheit aller elektromagnetischen Schwingungen (das bedeutet
optimale Kommunikation) in einem Menschen.
Krankheit bedeutet die Isolation von
Schwingungen aus dem
ursprünglichen Schwingungsverbund. Diese isolierten, starren Schwingungen
(„pathologischen Schwingungen“) sind Ausdruck mangelnder Kommunikation und damit
regulativer Blockaden oder Krankheit. Ganze elektromagnetische
Programmstrukturen können davon betroffen sein.
Die endogene
Bioresonanztherapie überlagert die patienteneigenen Schwingungen, nach
Invertierung (Spiegelung) mit sich selber. Dies führt zur Integration der vorher
isolierten Schwingungen in den kommunikativen Schwingungsverbund und damit zur
Aufhebung regulativer, kommunikativer Blockaden (Informative Autokatalyse).
Die exogene
Bioresonanztherapie überlagert dem inneren Schwingungsfeld Substanzschwingungen
von außen zur Förderung der Integration isolierter, „pathologischer“
Schwingungen (Informative Fremdkatalyse).
Die biologisch-medizinische
Ebene
Zunächst sollte der
Krankheitsbegriff präzisiert werden. Krankheit äußert sich prinzipiell – bei
menschengemäßer Ernährung, Hygiene und sonstiger Lebensweise nach dem Prinzip
des rechten Maßes - als Folge von regulativen Blockaden im Sinne von inneren und
äußeren Informationstransfer- bzw. Kommunikationsstörungen, die sich bei Dauer
morphologisch verdichten können.
Praktisch sind im Hinblick
auf Krankheitsursachen folgende Bedingungskomplexe primär zu berücksichtigen:
 |
äußere materielle Belastungen (Darmmykosen,
Amalgambelastung, geopathische Belastung, Schwermetallbelastung, Zahnherde,
Narbenstörfelder, etc.) mit der Folge innerer regulativer Blockaden,
|
 |
„negative“ emotionale (seelische) Zustände
(psychosomatische Krankheiten im weitesten Sinne), |
 |
biologische Sonderprogramme nach Hamer
(Krankheiten nach einem elementaren biologisch-sozialen Konflikt), |
 |
konstitutionelle Schwächen im weitesten Sinne. |
Die klassische
Bioresonanztherapie ist in der Lage konstitutionelle Schwächen zu stärken,
materielle Belastungen auszuleiten, sowie auch emotionale Blockaden positiv zu
beeinflussen, damit die Selbstregulation wieder ungestört arbeiten kann.
Bei den Biologischen
Sonderprogrammen ist sie in der Lage überschießende Heilungsreaktionen zu
dämpfen und auch „Schienen“ (Mitverursacher, z.B. Allergene) zu erkennen, zu
behandeln und damit chronische Verläufe zu beseitigen. Die Lösung eines solchen
elementaren bio-sozialen Konfliktes scheint grundsätzlich nur über die
geistig-seelische Ebene möglich zu sein, wobei aber eine positive Beeinflussung
möglich ist.
Das biologische Programm
„Alterung“ wird nicht als Krankheit angesehen.
Auf der klinischen und auf
der biologischen Ebene belegen eine Vielzahl von kontrollierten Studien die
Wirksamkeit der klassischen Bioresonanztherapie.
Die praktische Anwendungsebene
Die klassische
Bioresonanztherapie fördert die Selbstregulationsfähigkeiten des Menschen.
Bisher wurden keine unerwünschten Nebenwirkungen beobachtet. Sie kann
grundsätzlich bei allen Erkrankungsformen – auch ergänzend – bei Säuglingen bis
ins Greisenalter angewendet werden, die nicht internistische oder chirurgische
Notfälle betreffen.
In der praktischen Anwendung
liegen die Schwerpunkte u.a. bei funktionellen Erkrankungen, psychosomatischen
Erkrankungen, Allergien/Unverträglichkeiten, Schmerzzuständen, rheumatischen
Erkrankungen und chronischen Erkrankungen, die konventionell nur mit
unverhältnismäßigen Nebenwirkungen behandelt werden können.
Bei akuten Erkrankungen sind
nur wenige Therapiesitzungen notwendig. Bei chronischen Erkrankungen können je
nach individueller Ausgangssituation zwischen 10 und 20 Sitzungen möglich sein.
Mit dieser Therapiemethode
sind auch Tiere und sogar Pflanzen behandelbar.
|